In Ballungszentren wirken sich die umweltfreundlichen Eigenschaften von CNG-betriebenen Bussen besonders positiv aus. Stadtlinienbusse sind daher eine naheliegende Verwendung als alternative „Öffis“. Europäische Pioniere waren die Basler Verkehrs-Betriebe in der Schweiz, die bereits 1995 eine Vorserie des Mercedes-Benz O 405 CNG orderten. Eine der österreichischen Vorreiterstädte ist Sankt Pölten: Seit Ende 2007 fahren in der niederösterreichischen Landeshauptstadt 23 erdgasbetriebene Niederflurbusse ein Netz von 110 km täglich und 333 Haltestellen ab. Eine äußerst umweltfreundliche Kooperation sind Dr. Richard/Albus und die Salzburg AG in der Mozartstadt eingegangen – mehr dazu unter dem Menüpunkt „Umwelt/Bio-CNG“.
Die Busse mit CNG-Antrieb unterscheiden sich äußerlich und erst recht im Inneren für die Fahrgäste kaum von ihren Diesel-Vorgängern, MAN-Modelle haben beispielsweise einen aerodynamischen „Buckel“ auf dem Dach, in dem das Erdgas für den Fahrbetrieb gespeichert wird – ebenso mit einem Druck von 200 bar wie im herkömmlichen Erdgasauto. Auch die Mercedes-Fahrzeuge führen den Tank auf dem Wagendach mit sich.