Luftverschmutzung ist leider im doppelten Wortsinn in aller Munde. Ruß und Feinstaub machen die Verunreinigung unmittelbarer spürbar als die vielen unsichtbaren Gase. Erdgas verbrennt übrigens ruß- und partikelfrei. Nicht nur die öffentliche Aufmerksamkeit für Themen wie Treibhausgase, Ozon, Klimawandel und globale Erwärmung ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Nun hat auch auf der politischen Ebene europaweit ein Umdenken eingesetzt, das zur Festlegung von Klimazielen führte, die in den nächsten Jahren in nationalen Aktionsplänen umzusetzen sind.
Die österreichische Bundesregierung plant in ihrem Maßnahmen-Mix auch die Erhöhung der Anzahl von CNG-Fahrzeugen auf 200.000 bis zum Jahr 2020 ein. Man darf gespannt sein, welche Aktionen in diese Richtung gesetzt werden. In anderen Ländern ist der Trend bereits deutlich sichtbar: Italiens CNG-Fahrzeuge haben einen Marktanteil von 1,5 %, bei den Neuanmeldungen liegt der Anteil aber bereits bei 7 %. Sicher ist, dass bei einer derart massiven Erhöhung wie der geplanten auch die Zahl von Zapfsäulen für „saubere“ Autofahrer dramatisch steigen würde.